Liebe Digital Natives,
liebe Digital Immigrants,
liebe Leser und Leserinnen,

nach langen Überlegungen und etlichen Stunden Konfliktmanagement mit mir selbst, darf ich nun voller Stolz und mit viel Herzblut meinen ersten Beitrag und den gleichzeitigen Start meines Blogs ankündigen.

 

 

Bevor ich gleich auf den Punkt komme und die Themenbereiche meines Blogs vorstelle, möchte ich mich – so wie es sich gehört – zuerst einmal ganz kurz vorstellen. Denn es ist für mich essenziell wichtig, dass meine Wörter – sofern sie sinnvoll aneinandergereiht sind – nicht als leblose Hülsen an euch abprallen, sondern stehts entschlossen und mit jeder menge Lebendigkeit, authentisch in euren präfrontalen Cortex eindringen.

Mein Name ist Julian Schädler, bin 1992 in Vorarlberg (am Bodensee, Österreich) auf die Welt gekommen und damit offiziell ein Digital Native – sehe mich aber gerne als konservativer Digital Native oder neumoderner Digital Immigrant. Ich bin seit 2013 verheiratet und bin stolzer Papa von zwei Kindern. Ich gebe mich gerne Querdenkerisch und eins meiner größten Hobbys ist das Philosophieren über Gott und die Welt. Beruflich leite ist seit bereits mehreren Jahren eine Vielzahl von unterschiedlichsten Projekten in der digitalen Welt (Link). Genug von mir, jetzt geht’s an die um alles drehende Frage in meinem ersten Beitrag:

 

 

Es ist wohl das Thema der letzten Jahre und wird uns noch ein ganzes Leben lang beschäftigen, sei es beruflich oder in der privaten Umgebung. Meistens kann man sie kaum mehr trennen, da sie oft flüssig von einem ins andere fließt und uns immer mehr vor neuen Herausforderungen stellt. Reisen wir mal kurz in die Zeit zurück: Das erste Fax wurde 1843 gesendet, das erste Telefonat 1837 geführt und die erste E-Mail 1971 verschickt. Welche Auswirkungen diese Entdeckungen schlussendlich auf die Menschheit haben, waren und sind bis dato noch völlig unklar. Man sagt, dass die digitale Revolution so richtig im Jahre 2002 begonnen hat. Richtig Angst dabei macht mir eigentlich nur die Zahl “2002”, denn dies bedeutet, dass wir uns seit Beginn der Menschheit fast nur persönlich ausgetauscht haben und innerhalb 16 Jahren unsere komplette Kommunikation umgestellt haben.

Burnout ist dadurch schon lange kein Fremdwort mehr und die Zahlen machen es deutlich, denn über 1.500.000 Österreicher/innen sind Burnout gefährdet, doppelt so viele leiden an Schlafstörungen und das ist erst der Anfang. Wir erschaffen eine Welt für unsere Kinder und Kindeskinder mit noch mehr Geschwindigkeit, Druck und “Förderung”. Die Kindergärten werden zur Schule umfunktioniert, weil wir überzeugt sind, dass Kinder die früh Mathe, Deutsch, ja sogar Englisch lernen, schneller am Ziel sind. Aber wartet mal – an welchem Ziel?

Für ein Unternehmen wird es immer wichtiger am Nerv der Zeit zu liegen, um auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben zu können. Neben der bereits großen Auswahl an technischen Möglichkeiten vergisst man aber leider viel zu selten den wichtigsten Faktor dabei: den Mitarbeiter und mit Mitarbeiter meine ich keine Ressourcen. Ein ganz wichtiger Aspekt, um in der Wirtschaft erfolgreich zu digitalisieren, ist auch die gleichzeitige Umstellung der eher konservativen in eine flexible und Moderne Unternehmenspolitik, damit der Druck – der eh schon zu genüge vorhanden ist – der Angestellten trotz „Arbeitserleichterung“ nicht größer wird.

Die Digitalisierung ist nicht nur meine Berufung, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Neben den vielen Chancen gibt es aber auch sehr viele Risiken, die leider viel zu wenig wahrgenommen werden. Ich sehe sie gerne als Salz in der Suppe, zu viel Salz macht sie ungenießbar und ist nicht gerade gesundheitsfördernd, zu wenig Salz macht sie ziemlich fad und ist nicht gerade ein Leckerbissen. Ich möchte mit meinem Blog zeigen, wie man ein Unternehmen richtig digitalisiert und auf die Gefahren im persönlichen Umfeld aufmerksam machen, denn sie ist ein schmaler Grat zwischen Effizienz und totaler Verblödung mit gesundheitlichen Schäden. Es wird die Zeit kommen, in der wir jede persönliche Geste und persönlichen Wortwechsel als Bereicherung sehen werden. Unternehmen müssen weg von der Konservativen Unternehmenspolitik und sich mehr und mehr modernisieren, dabei ist auch die Politik gefordert, sich intensiv mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Zum Schluss möchte ich euch noch gerne eines meiner Lieblingszitate zeigen und würde mich über ein Feedback, was ihr darunter versteht und wie ihr allgemein zu dem Thema Digitalisierung steht, sehr freuen – schreibt es in die Kommentare.

Das Ich wird Ich erst am Du. © Viktor Frankl

PS: Für einen persönlichen Austausch stehe ich immer gerne zur Verfügung. Bitte einfach eine Mail an hallo@julianschaedler.at senden.

 

Digitale Grüße

 

Julian